Warnung

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= Information der Öffentlichkeit durch die zuständige Behörde über ein nicht sicheres Lebensmittel
Rechtsgrundlage für die öffentliche Warnung ist § 40 Abs. 1a Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB).
Dabei benennt die Behörde den Lebensmittelunternehmer, unter dessen Namen oder Firma das Lebensmittel hergestellt oder behandelt oder in den Verkehr gelangt ist sowie das Lebensmittel selbst.
Die Behörde ist zur Warnung verpflichtet, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.
Die Pflicht zur Veröffentlichung wird jedoch durch den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit begrenzt.
Das heißt, dass mildere Mittel anzuwenden sind, wenn es solche gibt und diese ausreichend zum Schutz der Verbraucher sind.
Dabei sind auch die Interessen der Unternehmer zu berücksichtigen.
Eine öffentlichen Warnung durch die Behörde kann zu einem erhebliche Imageverlust und Schaden beim betroffenen Unternehmer führen.
Vorausschauende Unternehmer lassen es daher erst gar nicht zu so einer Situation kommen.
Sie nehmen rechtzeitig rechtliche Beratung in Anspruch.

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